Die Insel Ischia

Serrara Fontana auf der Insel Ischia

Die Gemeinde Serrara Fontana auf der Insel Ischia setzt sich aus den beiden Ortschaften Serrara und Fontana, etwa 400 Meter über dem Meeresspiegel, Ciglio und Succhivo weiter unterhalb und Sant’Angelo am Meer zusammen.

Vom Berg bis ans Meer

Insel Ischia Panorama von Serrara Serrara Fontana, ähnlich wie auch die Gemeinden Forio im Westen und Casamicciola Terme im Norden, reichen vom Berg Epomeo bis hinunter ans Meer hinunter.

Sie schließt auch einen Teil des Strandes von Maronti ein. Von diesem Strand aus gelangt man in eine kleine Schlucht an deren Ende sich die historische Thermalanlage Cavascura befindet. Hier kurten schon die Römer und Griechen. Die aus dem Tuffstein gehauenen Wannen, in denen zum Baden das Thermalwasser eingelassen wird, sind noch original erhalten.

Der Berg Epomeo auf Ischia

Ein beliebtes Ausflugsziel innerhalb der Kommune Serrara Fontana ist der Monte Epomeo. Er ist 789 m hoch und der Gipfel wird der Ortschaft Fontana zugeordnet. Ein schöner einstündiger Wanderweg führt von Fontana aus hinauf. Die letzten Höhenmeter kann man sich auch auf einem Pferderücken rauftragen lassen.

Lassen Sie sich dieses Ausflugsziel nicht entgehen. Der 360° Panoramablick von dort oben ist unbeschreiblich schön. Besichtigen Sie dort oben auch die kleine Wohnstatt des Einsiedlers San Nicola, komplett in den Tuffstein gebaut.

Das Belvedere in Serrara

Das Belvedere in Serrara auf Ischia Der Aussichtspunkt Belvedere in Serrara bietet bei guter Sicht spektakuläre Panoramablicke Richtung Süden hinunter zum Fischerdorf Sant’Angelo, Richtung Südosten zur sorrentinischen Halbinsel und zur Nachbarinsel Capri und Richtung Nordwesten zu den kleineren Inseln Ventotene und Ponza.

Fremdenverkehr und Landwirtschaft in Serrara Fontana

Das Terrain der Gemeinde erstreckt sich am Südhang der Insel vom Epomeoberg bis hinunter zum Ort Sant‘Angelo, der allen Ischia Urlaubern gut bekannt ist. Sant‘Angelo ist in früheren Zeiten ein kleiner Fischerort gewesen und in heutiger Zeit sehr gut vom Fremdenverkehr erschlossen, wohingegen die Bewohner der Orte Serrara und Fontana hauptsächlich von der Landwirtschaft lebten und heute noch leben. Hier bauen die Menschen Wein und Gemüse an, nicht nur zum Eigenbedarf sondern auch für den Markt und um kleine Dorfläden zu beliefern.

Serrara und Fontana auf Ischia

Die Arche Noah in Ciglio auf Ischia Ein bisschen abseits vom Tourismus kann man in diesen Bergdörfern geruhsame Stunden erleben, in einfachen Lokalen lecker essen, wunderschöne Wanderungen unternehmen und beschauliches Dorfleben genießen.

Grüner Tuffstein als Baustoff

Wer durch die etwas verschlafenen Bergdörfer fährt, begegnet einigen der schönsten mit grünem Tuffstein gebauten Häuser der Insel. Ebenso sehr schöne Bruchsteinmauern aus Tuffstein, sehen sie sowohl innerhalb der Ortschaften als auch außerhalb, wo diese zum Terrassenanbau angelegt wurden. Von der Hauptstraße aus sieht man auch immer wieder Holztore, die zu in den Berg ausgegrabenen Kellern führen. Dort wurde und wird auch heute noch Wein gelagert. Der weiche Tuffstein lässt sich leicht aushöhlen und schafft Räume in denen die Temperatur das ganze Jahr über annähernd konstant bleibt. Es gibt sogar einige Wohnhäuser, die in den Tuffstein gebaut wurden. Das beeindruckenste Haus, Casa Museo, ist heute der Öffentlichkeit zugänglich. Ein Besuch lohnt sich, zumal es noch original möbliert ist und vermittelt, wie die Bauern vor Jahrhunderten wohnten.
Der grüne Tuffstein war früher der Hauptbaustoff auf Ischia.