neapel-labyrinthMir ist es ein Anliegen, immer wieder Mal Gäste, die im Golf von Neapel Urlaub verbringen möchten, zu animieren, doch auch einen Abstecher für die Stadt Neapel einzuplanen.

Neapel ist wirklich ein Besuch wert. Heute erzähle ich ein wenig über das was unter der Stadt Neapel zu besichtigen ist, denn für diese so geheimnisvolle Unterwelt der Stadt sollten Sie ein bisschen Zeit einplanen.

Ein Labyrinth von ca. 80km Länge erstreckt sich bis teilweise 40m Tiefe unter der Metropole.

Ein Teil dieser Tuffsteinhöhlen stammt aus vorchristlicher Zeit. Der relativ weiche Tuffstein lässt sich gut bearbeiten. Er ist ein guter Wärmespeicher auf Grund seiner porösen Beschaffenheit und er ist leicht. Also gute Gründe, ihn zum Hausbau zu benutzen und wenn er schon an Ort und Stelle ist muss man ihn ja nur heraufholen. Das taten denn auch die Griechen im 4. Jahrhundert n.Chr.. Die so entstandenen unterirdischen Aushöhlungen füllten sich nach und nach mit Regenwasser und die Idee, die Innenwände der Höhlen zu zementieren und diese Höhlen als Zisternen zu gebrachen war schnell geboren. Zur römischen Zeit gab es ein regelrechtes Netz an Zisternen, teils für die öffentlichen Brunnen, teils unter Privathäusern, die so schon Fließendwasser in ihren Häusern hatten. Ein System von Wegen über dem Wasserspiegel diente den „Pozzeri“ (Brunnenarbeitern) für ihre Wartungsarbeiten.

Im 2. Weltkrieg wurden diese Zisternen als Luftschutzbunker , die untereinander verbunden waren und sogar mit elektrischem Licht ausgestattet waren, benutzt. Man kann sich vorstellen, dass es viele spannende, traurige und anrührende Geschichten gibt, die von dieser Zeit erzählen. Es gab beispielsweise ein Separet, wo Frischvermählte ungestört ihre ersten Nächte verbringen konnten. Dies und mehr erfährt man, wenn man sich für eine Führung durch das Labyrinth anmeldet.

 

Besichtigungen des unterirdischen Neapel

An mehreren Punkten in der Stadt gibt es Abstiege und sind Ticketschalter mit Infotafeln in mehreren Sprachen. Verschiedene Organisationen bieten mehrsprachige Führungen im „Napoli soteraneo“ an.

Im 19. Jahrhundert wurde von den Borbonen ein Tunnel gebaut, der die Piazza de Plebiscito mit dem Stadtviertel Chiaia und dem Meer verband. So konnten die Soldaten des Königs ungesehen schnell vom Palast aus losmarschieren und der König hatte einen Fluchtweg zum Meer. Auch diesen Tunnel in Vico del Grottone kann man besichtigen.

 

 

 

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