In der „Bahnfahrerkolumne“ der Süddeutschen Zeitung erinnert uns der Autor daran, dass Last Minute nicht nur eine Option für kurzentschlossene Flugreisende ist. Auch mit der Bahn ist das möglich – wenn auch, so beschreibt es dieser Artikel, nicht immer ohne Hindernisse.

Tatsächlich sind Bahnreisen in vielen Fällen dann günstiger, wenn man einige Zeit im Voraus bucht. Aber nicht nur: Spar- und Supersparpreise gibt es auch für kurzfristge Verbindungen, beispielsweise am nächsten Tag. Allerdings gelten sie nicht für jede Uhrzeit und nicht unbedingt für die schnellste Verbindung. Man muss also etwas Flexibilität mitbringen. Und: Am meisten sparen immer noch Bahncard-Besitzer. Doch auch ohne Bahncard gibt’s teilweise satte Rabatte.

Wer Abstriche in Kauf nimmt, kann ordentlich sparen

Mit der Bahn nach NeapelDer Trick dabei: Nicht die Reiseauskunfts-Webseite der Deutschen Bahn benutzen. Ein Beispiel: Wer gegen Mittag von Stuttgart nach Leipzig reisen möchte und keine Bahncard besitzt, zahlt 49,90 Euro für die einfache Fahrt. Das ist aber auch für 32,90 Euro möglich: Und zwar auf der Preissuche der Deutschen Bahn. Nachteil des super günstigen Tickets: Wer es wählt, hat eine Zugbindung (das heißt, die Fahrkarte gilt nur für die ausgewählte Verbindung), kann seine Fahrkarte nicht stornieren und kann nicht automatisch den örtlichen Nahverkehr damit nutzen. Trotzdem nützlich für Preisfüchse, denn eine innerdeutsche Strecke wird kaum für einen solchen Preis verfügbar sein – und umweltfreundlicher reist man so auch.

Viele werden jetzt einwerfen, dass eine Urlaubsfahrt ins Ausland aber kaum mit der Bahn machbar sei. Warum eigentlich nicht? Natürlich reist man so deutlich länger, aber oftmals auch entspannter. Bei vielen Zielen ist auch die Anreise zum und vom Flughafen mit in die Reisezeit einzurechnen. In Europa sind viele Metropolen mit dem Zug erreichbar: Paris, London, Prag, Rom, usw. sind kein Problem. Und, wie der erwähnte Artikel der Süddeutschen Zeitung zeigt, geht auch mal ein Badeurlaub, indem man z.B. mit dem Zug nach Neapel reist, um von dort aus bequem Ischia oder die Amalfiküste zu erreichen.

Was Sie mitbringen müssen: Etwas Geduld bei der Buchung. Eine generelle Liebe zum Bahnfahren mitsamt all seiner möglichen Widrigkeiten schadet auch nicht – es geht schließlich nicht immer alles glatt. Aber warum eigentlich nicht mal wieder einen Urlaub nur mit dem Zug planen?

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