Touristen sind mitunter peinlich. Das weiß jeder, der schon mal Urlauber am Strand erlebt hat, wie sie frühmorgens losrennen, um sich mit ihren Handtüchern die Liegestühle zu sichern. Unangenehm bis peinlich kann aber auch etwas anderes werden: Wenn man im Urlaub einfach nicht genug über die Gepflogenheiten des Reiselandes weiß und dann, beispielsweise beim Trinkgeld, ins Fettnäpfchen tritt.

UrlaubDamit beschäftigt sich ein aktueller Artikel der Süddeutschen Zeitung , der einige Tipps liefert, um das heikle Thema Trinkgeld richtig anzupacken. Tatsächlich schadet so ein kleiner Reise-Knigge nicht: Immerhin gehen viele Urlauber wie selbstverständlich davon aus, dass ihre Gewohnheiten auch im Ausland bekannt sind. Es muss auch nicht zwangsläufig etwas Schlimmes passieren, nur weil man sich nicht entsprechend verhält. Vielleicht hassen einen die Franzosen nicht gleich, wenn man ihnen etwa im Restaurant Trinkgeld in die Hand drücken will. Aber einen schlechten Eindruck hinterlassen, das wollen wir ja auch nicht.

Gut also, dass der Artikel beispielsweise daran erinnert, dass man beim Urlaub in Italien im Lokal gerne etwas Geld auf dem Tisch liegen lassen kann oder dass man in Spanien im Taxi kein Trinkgeld erwartet (willkommen ist es dennoch), während es in Japan nach wie vor verpönt ist, überhaupt Trinkgeld zu geben.

Wer sich als Tourist outet …

Sich angemessen zu benehmen, ist im Urlaub aber auch an anderen Stellen wichtig. Wer als Tourist in Italien eine der vielen, kulturell und geschichtlich oft höchst interessanten Kirche besichtigen möchte, sollte seine Schultern bedecken – auch kurze Hosen bleiben besser im Schrank. Auch am Strand kann man sich danebenbenehmen: Wie sehr, das hängt von den am jeweiligen Ort vorherrschenden Regeln ab, meist sind laute Musik oder Umziehen außerhalb von bereitgestellten Kabinen gar nicht gern gesehen.

Darüber hinaus gibt es in Italien nur wenige Verhaltensregeln, mit denen man sich wirklich in ein Fettnäpfchen begeben könnte. Eher verrät man sich als Ausländer, indem man zum Beispiel die Pasta mit dem Löffel aufrollt oder einen caffè bestellt, ohne zu ahnen, dass damit ein Espresso gemeint ist. Es ist also durchaus möglich, ohne Peinlichkeiten durch den Urlaub zu kommen. Das gilt natürlich nicht nur für Italien – wer sich vorher informiert, wie mit dem oben erwähnten Trinkgeld-Knigge, genießt seinen Urlaub deutlich unbeschwerter.

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