vespa_2Im April 1946 brachte Enrico Piaggio ein Zweirad auf den Markt, welches als Lowcostprodukt für die Masse entwickelt wurde. Die Vespa. Sie wurde eine Legende. Unabhängig von der Größe des Portomonaies, der gesellschaftlichen Stellung und des Alters begeisterte sie die Italiener und das bis zum heutigen Tag.

Die weltgrößte Zweiradmesse, Intermot, findet alljährlich im Oktober in Köln statt. Die nächstgrößte Zweiradschau findet anschließend im November in Mailand statt, die Eicma. Ein wiederkehrendes Duell zwischen Deutschland und Italien.Die Neuigkeiten der Hersteller werden stets bis zum Messebeginn zurückgehalten.

Die neue Vespa

Auf der Eicma verkündet Roberto Colaninno, Boss der Piaggio,  „die Zeit ist reif“. Damit meint er Zeit für eine neue Generation von Scootern, elektrobetrieben. Also nun nach andern Scootermarken auch eine elektrische Vespa. Für die zweite Hälfte 2017 kündigt er diese an.  Es wird spannend zu sehen ob  die neue ökologisch saubere Variante auch angenommen wird im Land der Vespa-Fahrer. Denn die Vespa –klein, wendig und schick aber auch laut und stinkend ist in jedem Fall ein Mythos. Das neue Modell basiert auf der Primavera und sieht ihr auch sehr ähnlich. In der 50er Ausführuung kostete die Primavera an die 4000 €, die neue E-Vespa wird wohl um die 5000,00 € kosten. Das ist für einen City-Roller ein stolzer Preis. Angaben über Fahrleistung, Motor und Reichweite sind noch nicht bekannt.

Es ist schon wahr, dass die Zeit reif ist für Elektroautos und Elektrozweiräder. Bisher verkaufen sich Elektroroller anderer Hersteller aber eher schleppend. Rollerfahren und ganz besonders Vespafahren ist nicht nur für Nostalgiker mit Benzingeruch und lautem Geknatter verbunden. Es wird sicher Zeit vergehen bis die sentimentalen Gefühle dem Verstand Platz machen.

Hat man ein eigenes Carport mit einem Platz wo man den Akku aufladen kann ist das Ganze ja auch leicht praktikabel. Aber ich kann mir nicht vortellen, dass Besitzer der neuen E-Vespa in einer italienischen Stadt den Akku abends aus der Vespa nehmen und bis in den 4. Stock in einem Palazzo schleppen. Aber wer weiß. Die Kreativität der Italiener ist grenzenlos. Vielleicht gibt es auch dafür bald eine pfiffige Lösung.

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